Nordische Botschaften
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Aktuelles

30. März - 8. Juni
Olav Christopher Jenssens Einzelausstellung "Zeitweise" gibt im Haus am Waldsee eine Vorstellung davon, was die ständig vorrückende Gegenwart sein kann. Der 1954 in Norwegen geborene Künstler, documenta -Teilnehmer und Professor an der Braunschweiger Kunstakademie zeigt zum ersten Mal in Berlin die gesamte Bandbreite seines aktuellen Schaffens: von der großformatigen Malerei über kleine Aquarelle und Zeichnungen bis zu raumgreifenden plastischen Installationen aus Aluminium, Ton und Gips.

Olav Christopher Jenssen ist einer der bedeutendsten Künstler Nordeuropas. Er war Teilnehmer der documenta IX, 1992, und hatte 2003 eine große Retrospeltive im Kunstmuseum Bonn. Seit Mitte der 1980er Jahre lebt und arbeitet er in Berlin.

Ort: Haus am Waldsee, Ort der internationaler Gegenwartskunst, Argentinische Allee 30, 14163 Berlin
Telefon +49.30.8 01 89 35

Weitere Infos unter: www.hausamwaldsee.de 




7. - 11. Mai
Mit einer Kombination aus kostenlosen Konzerten an öffentlichen Orten, Clubkonzerten und Großkonzerten mit international bekannten Namen prägt das Copenhagen Jazz Festival seit bereits 30 Jahren den Kopenhagener Musiksommer.
Anfang Mai stattet das dänische Festival nun einen viertägigen Besuch in Berlin ab. In Zusammenarbeit mit den vier wichtigsten Berliner Jazzbühnen werden insgesamt 15 Konzerte mit den führenden dänischen Bands veranstaltet.  Außerdem wird es eine Reihe von Freiluftkonzerten an wichtigen Verkehrsknotenpunkten im Berliner S-Bahnnetz geben. Als Neuheit präsentiert die vierte Ausgabe des Copenhagen Jazz Festival in Berlin auch zwei Straßenkonzerte, die in Zusammenarbeit mit der Tækker Group, dem neuen Hauptsponsor des Festivals, organisiert werden.


Die vier teilnehmenden Berliner Clubs A-trane, b-flat, Kunstfabrik Schlot und Quasimodo waren alle beim Copenhagen Jazz Festival 2007 repräsentiert und hatten hier die Möglichkeit, die dänische Jazzszene näher kennenzulernen und ihre Programm für das Copenhagen Jazz Festival in Berlin 2008 selbst zusammenzustellen.


Das Berliner Publikum kann sich auf einige Highlights der dänischen Jazzmusik freuen: Jacob Anderskovs An/auf, Grunde on Garner, Asta Nielsen: „Towards the Light“, Lars Møller Trop, Jonas Westergaard: Wanda Chapel, Little Red Suitcase und viele andere.


Das Copenhagen Jazz Festival in Berlin präsentiert nicht nur aktuelle dänische Jazzmusik, sondern macht das deutsche Publikum auch auf das jährlich stattfindende Copenhagen Jazz Festival aufmerksam. Die dänischen Konzerte in Berlin sollen eine Geschmacksprobe sein, was das Publikum erwartet, wenn es im Juli zu Gast in Kopenhagen sein wird.

Weitere Informationen bitte unter www.jazz.dk 







Montag 19. Mai 20.00 Uhr
Beim Konzert erweitert der Cellist Truls Mørk (aus Norwegen) das Ensemble zum Quintett. Schon in anderen Fällen hat das Artemis Quartett bewiesen, dass die Zusammenarbeit mit Kollegen eine organische, gewachsene Erweiterung darstellt und keinen Einbruch in das feste Ensemblegefüge. So etwa im Fall der 2006 erschienenen Sextette von Schönberg, Strauss und Berg oder 2007 bei den Klavierquintetten von Brahms und Schumann, bei denen Leif Ove Andsnes der Partner am Klavier war.

Programm:
Beethoven:  Streichquartett  c-Moll op. 18 Nr. 4
Strawinsky:  Drei Stücke für Streichquartett
Strawinsky:  Concertino für Streichquartett
Schubert:  Streichquintett  C-Dur  op. 163 D 956


Ort: Kammermusiksaal der Philharmonie, Kulturforum, Matthäikirchstr. 1, 10785 Berlin

Mehr Infos unter www.artemisquartett.de




21. - 24. Mai

REDDRESS, das Raumkunstwerk der Künstlerin Aamu Song, stellt auf ganz neue Art und Weise eine Verbindung zwischen Design und Musik her: REDDRESS ist – wie der englische Name sagt –ein rotes Kleid; jedoch ist es in diesem Fall von enormer Größe und füllt einen ganzen Raum aus. Den Saum des Kleides zieren 238 Taschen, die als Sitzgelegenheiten für die Zuhörer dienen.

Zusammen mit den Botschaften von Dänemark und der Republik Korea und als Bestandteil des Festivals DMY 2008 International Design richtet die Botschaft von Finnland vom 21. bis 24.5.2008 den Zyklus „REDDRESS in Berlin“ aus.

Die von den Botschaften der drei Länder in der Elisabeth-Kirche durchgeführte Konzertreihe heißt „Concert in REDDRESS“. Dabei erklingen finnischer Tango sowie Klangimprovisationen auf Volksmusikbasis, dänischer Jazz und koreanische klassische Musik. Finnlands eigener Konzertabend mit dem Titel „Tango in REDDRESS“ findet am Freitag, 23.5., statt und beginnt um 20.00 Uhr. Die Sopranistin Marjut Kuhnhenn bringt – begleitet von Anja Dolak (Akkordeon) – finnischen Tango zu Gehör. Der Eintritt kostet 8 Euro, Schüler und Studenten zahlen 4 Euro. Der Erlös aus dem Verkauf der Eintrittskarten kommt der St. Elisabeth-Kirche zugute.

Wichtiger Bestandteil der Veranstaltungsreihe REDDRESS sind auch die täglichen Märchenstunden für Kinder.  Der Eintritt kostet 1 Euro.

Ort: St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstrasse 3, 10115 Berlin-Mitte




Donnerstag, 5. Juni, 20.00 Uhr
Puma - preisgekröntes Powertrio aus Norwegen kommt mit ihrer kompromisslosen und kraftvollen Musik nach Berlin. Das Konzert ist ein Teil Pumas Europatournee.

Sie nennen sich die radikale Rebellen der Rock-, Free- und Elektronica-Szene Oslos, und werden unter anderem mit Größen wie Supersilent, MoHa, Maja Ratkje und Scorch verglichen.

Das Trio gewann 2006 den begehrten "JazzIntro"-Preis als meistversprechende junge Jazzband Norwegens und hat seitdem zwei Alben herausgegeben, "Isolationism" in 2007 und "Discoteque Bitpunching", das von Koproduzent Audun Kleive abgemischt wurde und gerade erschienen ist.

Ort: Kulturpalast, Berlin 




3. Maj - 14. Juni
Fridfinnsson zählt in Island zu den führenden Künstler der Avantgarde und repräsentierte sein Land bereits auf der Biennale von Venedig.

Fridfinnsson wurde 1943 in Island geboren. Er studierte am Icelandic College of Arts and Crafts in Reykjavik und war ein der Gründer der Kunstgruppe SUM in 1965. Seit 1971 lebt und arbeitet er in Amsterdam.

Fridfinnssons Kunst ist stark durch Erinnerungen und Erlebnisse aus seinem Geburtsland Island und dessen kontrastreiche  Landschaft geprägt. Zeitweise übernimmt er den Lyrizismus eines wandernden Barden: Er gibt Legenden, Gerüchte, Geheimnisse und Träume wieder, erzählt ein anderes Mal Geschichten oder beschreibt einen Ort oder ein Ereignis. Seine jüngste photographische Serie House Projekt vereint alle diese Aspekte.

Die Medienvielfalt der ausgestellten Werke belegt die Komplexität von Fridfinnssons visueller Sprache, mit der er Arbeiten zu formulieren vermag, die gleichermaßen von Humor und Staunen durchdrungen sind.

Ort: Galerie Nordenhaken, Lindestr.34, 10969 Berlin.

Mehr Infos unter www.nordenhake.com




9. Mai - 20 Juni
Im Rahmen einer Filmreihe zum Thema Mai 68 werden von Mai bis Juli im Kino Arsenal folgende schwedische Filme in schwedischer Originalfassung mit englischen Untertiteln gezeigt:

Flickorna
am 9. Mai um 19.00 Uhr und am 11. Mai um 19.30 Uhr

Jag är nyfiken - gult
am 12. Juni um 21.00 Uhr und am 16. Juni um 19.30 Uhr

Jag är nyfiken - blatt
am 18. Juni um 19.00 Uhr und am 20. Juni um 19.30 Uhr

Ort: Kino Arsenal, Postdamer Str. 2, 10785 Berlin

Weitere Infos unter: www.fdk-berlin.de





30. März - 30. Juni
Durchsicht: Malerei - elastisch und transparent

Verspielt tanzen Silikontexte in langen Fäden von der Decke, posieren aquarellierte Figuren aus dekorativen Bilderrahmen über weichen floralen Bodenmatten.
 
Konsequent erobert Peter Ojstersek sich mittels seiner installativen Malerei den Raum, verläßt den Aktionsradius der Wand und transformiert - zu Boden und zur Luft- begehbare, elastische Teppiche und filigrane schwebende Wortgespinste. Hierbei erlaubt sich der Künstler die klassische Perfektion ehrfürchtiger Aquarelltechnik aufzubrechen, in dem er seine Formate fragmentiert und durch Silikonmalerei das Medium in die Dreidimensionalität des Raumes erweitert. Visuelle Brücke ist die Transparenz, die sowohl der lasierenden Technik des Aquarells als auch dem Material Silikon innewohnt.
 
Inspiriert aus der Informationsflut visueller Welten und des Alltags komponiert der in Berlin lebende schwedische Künstler collagenhaft seine Motive, die uns in ihrem gemeinsamen Zusammenklang, ihrer Detailfreudigkeit und ihren absurden Konstellationen „mit Freude die Nuancen unseres Daseins in der Welt bestätigen“, so Mika Hannula. 


Peter Ojstersek, 1961 in Göteborg geboren, lebt seit 1993 in Berlin. Nach seinem Abschluß an der UdK Berlin 1997 erhielt er unter anderem Stipendien der Karl-Hofer-Gesellschaft und der Künstlerhäuser Schloß Wiepersdorf und Eckernförde. 2007 reüssierte Ojstersek mit einem großen Kunst-am-Bau-Projekt für ein Gesundheitszentrum in Laholm Schweden und unterrichtet derzeit an der Valand Kunsthochschule Göteborg, Schweden. 
  
Ort: SHOWCASE - Plattform für Gegenwart
Alexandra von Scholz, Linienstraße 106 / Ecke Kleine Hamburger Straße, 10115 Berlin-Mitte




6. Mai - 2. Juli
Öffentliche Vorträge am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin
Folgende Dag-Hammarskjöld-Vorlesungen finden statt:

Dienstag, 6. Mai 2008, 18 Uhr
Dr. Carl Tham (ehemal. schwedischer Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland): "Die Berliner Republik"
Haus 3, 1. Etage, Raum 1.101 (Hörsaal)

Dienstag, 20. Mai 2008, 18-20 Uhr
Prof. Dr. Ulf Lindström (Åbo Akademi, Universität Tromsoe): "Continental Comparisons: The EU & the US"
Haus 3, 2. Etage, Raum 3.231

Mittwoch, 2. Juli 2008, 18-20 Uhr
Prof. Dr. Mats Lindberg (Universität Örebro): "Conceptual History of 'Europe'"
Haus 3, 1. Etage, Raum 3.134

Das komplette Programm sowie die Startzeiten für die Vorlesungen finden Sie auf folgender Homepage: www2.hu-berlin.de

Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, D-10099 Berlin