Mit Gründung des Icelandic Film Fund, dem heutigen Icelandic Film
Centre in Reykjavik im Jahre 1979, begann zugleich das so genannte
"isländische Filmwunder": eine in ihrer Quantität und Besonderheit
überraschende Filmproduktion, die spätestens seit Ende der 1990er Jahre
auch internationale Aufmerksamkeit erregt.
Es ist die Art der Beobachtung bizarrer Vorfälle, das sich
vermittelnde Lebensgefühl, die Liebe zu schrägen Protagonisten, der
Kontrast zwischen städtischem und ländlichem Leben in einer für uns
befremdlichen Natur, welche die Filme besonders und manchmal fast
surreal erscheinen lässt.
Mit der Ausstellung ISLAND::FILM wird erstmals die Entwicklung des
isländischen Filmschaffens von ihren Anfängen um das Jahr 1904 bis
heute in einer chronologischen multimedialen Visualisierung
nachgezeichnet. In die Ausstellungsarchitektur eingegliederte
'Film-Inseln' bieten die Möglichkeit, sich in die Bereiche Spielfilm,
Literaturverfilmung, Kurzfilm und Dokumentation zu vertiefen. Unter dem
Titel Eyesland wird auch fünf Tagen im März ein breites Spektrum des
aktuellen wie historischen isländischen Filmschaffens präsentiert.
Kuratoren: Sabine Schirdewahn / Matthias Wagner K
Konzept Literaturverfilmungen: Regina Wyrwoll
Beirat:
Laufey Gudjonsdottir, Thórarinn Gudnason, Gudrídur Sigurdardóttir,
Sigurdur Grimsson, Halldór Gudmundsson , A. Edda Jökulsdottir
Unterstützt
/ gefördert: Botschaft von Island, Berlin, Tjódmenningarhúsid -
National Centre for Cultural Heritage, Kvikmyndasafn Íslands - The
National Film Archive, Icelandic Film Centre
Veranstaltungsort:
Nordische Botschaften Felleshus
Rauchstraße 1
10787 Berlin
www.botschaft-island.de
Film-Retrospektive EYESLAND: 14./17./18./19. und 21. März jeweils von 10.00-23.00 Uhr
Programm als pdf
Kontakt Presse:
Vera Firmbach, Köln
Tel.:+49(0)221.7327970
Mobil: +49.179.2400866
E-Mail: verafirmbach@gmx.net