Architektur der Botschaft von Finnland Lärchenholz, Stahl und heller Beton
Die Botschaft von Finnland grenzt östlich an das 230 Meter lange Kupferband, das alle Nordischen Botschaften umgibt. Das Botschaftsgebäude von Finnland wurde von den jungen finnischen Architekten Rauno Lehtinen, Pekka Mäki und Toni Peltola des Architektenbüros Viiva arkkitehtuuri Oy geplant. Die Form des Botschaftsgebäudes ähnelt dem uralten finnischen Saiteninstrument Kannel. Die Architektur ist einfach und schmucklos und bildet einen würdevollen und zeitlosen Rahmen für die Arbeit der Botschaft. Eine zentrale Halle bietet Zugang zu allen Etagen, die über eine weitläufige Treppenanlage zu erreichen sind. Alle Räume werden mit Tageslicht versorgt. Außergewöhnlich für ein Botschaftshaus sind zwei Saunen und ein Kaminraum im Erdgeschoss. Die Einrichtung stammt fast ausnahmslos aus Finnland. Dem Gesamtkonzept aller Nordischen Botschaften folgend, sind die verwendeten Materialien in ihrer puren Form eingesetzt. Holz, Glas, Stahl und heller Beton sind nicht oberflächenbehandelt. Besonders schön kommt dies bei der Fassade zur Geltung. Zur Plaza hin ist das Gebäude mit hochformatigen Lärchenholz-Panelen versehen. Das Holz nimmt im Laufe der Zeit eine graue Farbe an. Beeindruckend ist die Fassade auch bei Dunkelheit, wenn die Innenbeleuchtung warmes Licht nach außen strahlt.
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Fakten: Finnland
Flagge Die Flagge wurde per Gesetz am 29. Mai 1918 eingeführt, weniger als
sechs Monate nach der Erlangung der Selbständigkeit Finnlands ... > mehr Die Flagge wurde per Gesetz am 29. Mai 1918 eingeführt, weniger als sechs Monate nach der Erlangung der Selbständigkeit Finnlands von Russland. Muster und Farbgebung der Fahne standen bereits im Jahre 1870 fest. Der Dichter Zacharias Topelius suchte die Farben Weiß und Blau aus, sie symbolisieren den Schnee und die Seen Finnlands. In Finnland hat, wie in den anderen Nordischen Ländern auch, jedes Einfamilien- und Mehrfamilienhaus eine Fahnenstange auf dem Hof. Geflaggt wird zu offiziellen Anlässen und an festgelegten Flaggentagen. Bei Mehrfamilien- und Hochhäusern kümmert sich an Flaggentagen ( hier eine Übersicht) meist der Hausmeister um das Hissen der Fahne. Das Flaggen ist so verbreitet, dass auch manche Sommerhäuser eine Fahnenstange haben. Einige Familien hissen an Nicht-Fahnentagen einen dreieckigen blau-weißen Kreuz-Wimpel, um zu zeigen, dass sie zu Hause sind. < weniger Nationalhymne Am 13. Mai 1848 wurde das Lied »Vårt land« symbolisch zur Nationalhymne
erkoren, als die Helsinkier Studentenschaft auf einem Frühlingsfest das
Lied anstimmte. Das Lied wurde ... > mehr Am 13. Mai 1848 wurde das Lied »Vårt land« symbolisch zur Nationalhymne erkoren, als die Helsinkier Studentenschaft auf einem Frühlingsfest das Lied anstimmte. Das Lied wurde von Johan Ludvig Runeberg (1804-1877) in schwedischer Sprache geschrieben und von dem gebürtigen Deutschen Friedrich Pacius (1809-1891) vertont. »Vårt land« wurde rasch zum Ausdruck patriotischer Geisteshaltung, besonders nachdem Paavo Cajander gegen Ende des 19. Jahrhunderts seine finnische Übersetzung »Maamme« (Unser Land) veröffentlicht hatte.
Der 13. Mai 1848 gilt vielen Historikern als der Tag, an dem Finnland »geboren« wurde. Denn auf dem studentischen Frühlingsfest wurde zum ersten Mal die Idee einer finnischen Identität formuliert. So beendete Fredrik Cygnaeus, der Vorsitzende der Studentenschaft, seine Rede mit dem Ausruf »Auf Finnland!«. Die von den Studenten eigens für das Fest entworfene Fahne, die einen lorbeerbekränzten Löwen auf weißem Untergrund zeigte, kann als erste finnische Fahne gesehen werden. Ähnlich wichtig für den finnischen Nationalgedanken wurde »Vårt land«, in dessen Gesang am Ende des Frühlingsfestes hunderte jubelnde Besucher einstimmten.
1.Oi maamme Suomi, synnyinmaa Soi, sana kultainen! Ei laaksoa ei kukkulaa, ei vettä, rantaa rakkaampaa kuin kotimaa tää pohjoinen, maa kallis isien.
2. Sun kukoistukses kuorestaan kerrankin puhkeaa viel’ lempemme saa nousemaan sun toivos, riemus loistossaan, ja kerran laulus, synnyinmaa, korkeemman kaiun saa.
< weniger Sprache Finnisch gehört zu den finno-ugrischen Sprachen und ist somit mit dem
Estnischen und dem Ungarischen verwandt. Die ältesten Wörter sind etwa
5000 Jahre alt und ... > mehr Finnisch gehört zu den finno-ugrischen Sprachen und ist somit mit dem Estnischen und dem Ungarischen verwandt. Die ältesten Wörter sind etwa 5000 Jahre alt und gehen auf die finno-ugrische und uralische Epoche zurück. Als zivilisierte Sprache wurde Finnisch erst im 19. Jahrhundert anerkannt. Vielen Europäern fällt das Erlernen der finnischen Sprache recht schwer, weil Finnisch sich stark von anderen europäischen Sprachen unterscheidet. Es gibt Unterschiede sowohl in der Grammatik als auch im Wortschatz. Die finnischen Worte weisen selten Ähnlichkeiten mit den europäischen Sprachen auf. Ins Finnische sind aus geschichtlichen Gründen viele ältere Lehnworte aus dem Schwedischen und dem Englischen übernommen worden. Diese werden auch relativ häufig angewandt. Der Satzbau im Finnischen ist nicht streng vorgegeben und lässt viele Kombinationsmöglichkeiten zu. Die zweite Amtssprache in Finnland ist Schwedisch, und in den Heimatgebieten der rund 4500 Samen sind auch die drei Sprachen der Samen anerkannt. Unter den samischen Sprachen ist das Nordsamische die bedeutendste. Sie ist auch die meist verbreitete Sprache im Gebiet der Samen, das sich über Norwegen, Finnland, Schweden und Russland erstreckt. Skoltsamisch wird in Finnland und Russland gesprochen, Inarisamisch ist die einzige nur in Finnland gesprochene samische Sprache. Der Großteil der fast 300.000 Finnlandschweden (5,6 Prozent der Bevölkerung) lebt in den Küstenregionen von Uusimaa, Turunmaa und Pohjanmaa. Gut 12.000 Finnlandschweden wohnen in finnischsprachigen Gemeinden im restlichen Teil Finnlands. Åland ist eine schwedischsprachige Inselgruppe, die insgesamt 26.000 Einwohner hat und über eine Selbstverwaltung verfügt. Mini-Sprachkurs FinnischGuten Tag – hyvää päivää Guten Abend – hyvää iltaa Hallo – hei, moi oder terve Tschüß – hei, moi, hei hei oder moi moi Danke – kiitos Entschuldigung – anteeksi Felleshus: Nordische Länder – Sprachen < weniger Nationalfeiertag Der Nationalfeiertag Finnlands ist der 6. Dezember, das Datum der
Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1917. Der Unabhängigkeitstag ist mit
Ritualen patriotischer Natur ... > mehr Der Nationalfeiertag Finnlands ist der 6. Dezember, das Datum der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1917. Der Unabhängigkeitstag ist mit Ritualen patriotischer Natur wie etwa dem Besuch von Kriegsgräbern verbunden.
Am Abend findet im Präsidentenpalais ein festlicher Empfang statt, zu dem Würdenträger und Prominente aller Art eingeladen sind. Der Empfang des Präsidenten wird mit großem Interesse verfolgt, und die Fernsehübertragung erzielt regelmäßig die höchsten Einschaltquoten des Jahres.
< weniger Weihnachten Weihnachten heißt auf Finnisch Joulu ... > mehr Weihnachten heißt auf Finnisch Joulu. Adventszeit Schon lange vor Weihnachten werden in Finnland »kleine Weihnachtsfeiern« (Pikkujoulu) veranstaltet. Firmen, Vereine und andere Gruppierungen feiern diese Feste mit Musik, Ansprachen, Speisen und dem finnischem Glühwein Glögi. Die Häuser und Wohnungen werden mit Adventsschmuck dekoriert, und die Kinder hängen ihre Adventskalender auf. Es werden Weihnachtsdekorationen gebastelt und Plätzchen gebacken. Auch die Sternsinger gehören zum Standardprogramm der Weihnachtsfeiern in der Adventszeit. Am 13. Dezember feiern die schwedischsprachigen Schulen und Familien den Lucia-Tag. Das Fest kam ursprünglich aus Schweden nach Finnland und wird zum Gedenken an die heilige Lucia gefeiert. Lucia war eine sizilianische Jungfrau, die sich weigerte, den von ihrem Vater ausgewählten Mann zu heiraten. Sie starb den Märtyrertod. Mittelpunkt des Festes ist Lucia, ein in Weiß gekleidetes Mädchen mit einer Kerzenkrone auf dem Kopf. In Helsinki findet zu Ehren der Heiligen eine schöne Prozession statt. Lucia-Wahlen, also die Wahl des Mädchens, das die Kerzenkrone tragen darf, und Prozessionen sind auch in vielen finnischen Städten Tradition geworden. Heiligabend Anders als in vielen anderen Ländern ist der 24. Dezember, also Heiligabend, das wichtigste Fest in Finnland. Spätestens an Heiligabend wird der Weihnachtsbaum aufgestellt, den häufig die Kinder schmücken. Früher brannten am Baum echte Kerzen, aber heutzutage werden fast nur noch elektrische Kerzen benutzt. In der Krone des Baums leuchtet ein großer Stern und an den Zweigen können Süßigkeiten, Wichtel, Sterne und – Bezug nehmend auf Adam und Eva – Äpfel hängen. Heiligabend ist im finnischen Kalender der Namenstag von Adam und Eva. Der echt finnische, als Himmeli bezeichnete Weihnachtsschmuck ist für manche sogar die einzig richtige Weihnachtsdekoration für daheim. Himmeli, abgeleitet von dem Wort Himmel, ist ein aus Strohhalmen gebasteltes, pyramidenförmiges Mobile. Pünktlich um 12 Uhr mittags wird in der früheren finnischen Hauptstadt Turku der Weihnachtsfrieden für das ganze Land verkündet. Bei Einbruch der Dunkelheit geht man auf den Friedhof, wo die Finnen ihren verstorbenen Angehörigen Kerzen aufs Grab stellen. Das leuchtende Meer der im Schnee steckenden Kerzen unter dem dunkelblauen Himmel ist ein Anblick wie aus dem Märchen. Zum finnischen Weihnachtsfest gehören auch die Weihnachtssauna, die Vorbereitung des Weihnachtsessens sowie der ausgedehnte Genuss zahlreicher traditioneller Weihnachtsspeisen wie eingelegter Hering, Rote Beetesalat (Rosolli), Lachs, Rogen, Kartoffel-, Karotten- und Steckrübenaufläufe sowie Weihnachtsschinken, Pflaumenkaltschale und Pfefferkuchen. Eine besondere Rolle in der finnischen Weihnachtskultur spielt der Weihnachtsmann Joulupukki, seine Frau Muori und die vielen Wichtel, die unterschiedliche Aufgaben haben. Sie wohnen alle auf dem Berg Korvatunturi in Lappland. Die Krönung des Heiligabends ist das Klopfen des Weihnachtsmannes an die Haustür. Als Erstes stellt er die Frage: Wohnen hier brave Kinder? Natürlich sind dann in jedem Haus nur brave Kinder, die dann auch Geschenke bekommen. Weihnachtsfeiertage Der erste Weihnachtsfeiertag wird meist mit der Familie verbracht. Viele gehen gleich morgens zum traditionellen Weihnachtsgottesdienst. Die vom Weihnachtsmann gebrachten Bücher werden gelesen und die Reste des Weihnachtsessens verzehrt. Der zweite Weihnachtsfeiertag, der Tapani-Tag, ist in der christlichen Kirche dem heiligen Stephan gewidmet, dessen Name zum finnischen Tapani umgewandelt wurde. Man trifft sich zu fröhlichen Festen zu Hause oder zum Tapani-Tanz im Restaurant. Der dritte christliche Feiertag ist das Dreikönigsfest am 6. Januar. Es markiert das Ende der Weihnachtszeit. Der Weihnachtsschmuck wird wieder in seine Schachtel gesteckt, und hier wartet er auf das nächste Weihnachten. Weitere Informationen (in englischer Sprache) unter www.virtual.finland.fi/xmas/ < weniger Ostern Ostern heißt auf Finnisch Pääsiäinen ... > mehr Ostern heißt auf Finnisch Pääsiäinen.
Rechtzeitig vor Ostern säen die finnischen Kinder Ostergras in Schalen. Weidenkätzchen sind ein alter Osterschmuck, und auch in Vasen gestellte Birkenzweige zeigen bald die ersten Blätter. Heutzutage werden Tulpen, Lilien und Narzissen aus Mitteleuropa eingeflogen, doch auch früher blieb man nicht ohne Osterblumen. Sie wurden aus Seidenpapier und gefärbten Daunen hergestellt. Diese Tradition lebt in Finnland noch immer, und heutzutage basteln die Kinder diese Osterdekoration in der Schule.
Neben Hühnern, Küken und gefärbten Eiern gehört der Hase zum traditionellen Osterschmuck. Doch der Eier versteckende Osterhase ist in Finnland nur in wenigen Gegenden bekannt. Im nördlichen Teil des Landes liegt ja überall noch Schnee!
An Palmsonntag ziehen kleine Mädchen mit Kopftüchern und rußgeschwärzten Gesichtern mit Besen, Kaffeekanne und einem geschmückten Weidenstrauß durch die Siedlungen und Dörfer. Die kleinen Osterhexen sagen Rutenschlagreime auf und erbitten als Lohn Süßigkeiten und Geld. Dieser Brauch kombiniert westlichen Hexenglauben mit Rutenschlagtraditionen der östlichen Kirche. So war das sinnbildliche Schlagen mit geschmückten Zweigen und das Wünschen von Wohlstand früher eine ostfinnische und vor allem eine orthodoxe Sitte.
Offiziell gehören 86 Prozent der Finnen der evangelisch-lutherischen Kirche und ungefähr ein Prozent der russisch-orthodoxen Kirche an. In den letzten Jahrzehnten hat die evangelische Mehrheit Elemente der orthodoxen Ostertraditionen übernommen. Dadurch werden allmählich nächtliche Gottesdienste und Prozessionen allen Finnen bekannt.
Die wohl älteste und originellste Speise des finnischen Ostertisches ist das Mämmi, ein dunkelbrauner, dicker Brei, der aus Wasser und süßlichem Roggenmalz bereitet wird. Mämmi wird in kleinen Schachteln aus Pappe, die die früher verwendeten Schachteln aus Birkenrinde nachahmen, langsam im Ofen gebacken. Heutzutage wird Mämmi als Nachtisch mit flüssiger Sahne oder Milch und Zucker gegessen, doch früher war es der Proviant der Fastenzeit. Auch Lamm und die aus dem benachbarten Russland importierte Quarkspeise Pasha sind beliebte Ostergerichte in Finnland.
Hyvää Pääsiäistä heißt Frohe Ostern!
< weniger Sommer Der finnische Sommer ist dank des Golfstroms deutlich wärmer als in
Deutschland und die Mitternachtssonne lädt ... > mehr Der finnische Sommer ist dank des Golfstroms deutlich wärmer als in
Deutschland und die Mitternachtssonne lädt zu einem nächtlichen
Saunagang am See ein. Der Sommer beginnt in Südfinnland meist Ende Mai und dauert bis Mitte September. An der Südküste dauert er einen Monat länger als in den nördlichen Teilen des Landes. In Süd- und Mittelfinnland gibt es cirka zehn bis fünfzehn Hitzetage, an denen die Tageshöchsttemperatur über 25° C liegt. Ein Phänomen nördlich des Polarkreises ist die Mitternachtssonne. In den nördlichsten Teilen des Landes sinkt die Sonne an 73 Nächten nicht unter den Horizont, und oft muss man auch nachts beim Autofahren eine Sonnenbrille tragen. Selbst in Südfinnland dauern die längsten Tage des Jahres fast 19 Stunden. Das wichtigste aller Sommerfeste ist das Mittsommernachtsfest zu Johannis (auf Finnisch Juhannus). Es wird jeweils an dem auf den 19. Juni folgenden Samstag gefeiert. Ganz Finnland zieht dann von den Städten aufs Land. Die einsam gelegenen finnischen Sommerhäuser (Mökki), möglichst am Ufer eines Sees, werden übers Wochenende aufgesucht. Zum Fest am Mittsommerabend gehören die Johannisfeuer, die sich in den Seen und Flüssen widerspiegeln. Man bewirtet seine Gäste mit einer reichlichen Auswahl an Leckerbissen: Wurst natürlich, spezieller Johanniskäse, finnische Crèpes mit Erdbeermarmelade, Räucherfisch und vieles mehr. Im Mökki verbringen viele Finnen den ganzen Sommerurlaub. Dort ist man – sofern das Wetter es gestattet – möglichst viel im Freien. Es wird Fleisch und Fisch gegrillt oder geräuchert und zusammen mit frischem Gemüse, Kräutern und neuen Kartoffeln serviert. Die Sauna ist natürlich den ganzen Sommer im Dauergebrauch. Der »Sommerfinne« springt direkt aus der Sauna ins Wasser und schwimmt eine abkühlende Runde vor dem nächsten Saunagang. Seinen Höhepunkt erreicht der kulinarische Sommer am 21. Juli. Dann beginnt die Flusskrebs-Saison. Man feiert Krebsfeste mit Freunden und Familie vor allem in Südfinnland und an der Küste. Gekochte Krebse werden dann mit etwas Toastbrot serviert. Fröhliche Trinklieder gehören zum Krebsfest dazu. Es gibt noch hunderte andere Feste und Festivals im ganzen Land, wie zum Beispiel das Opernfest in Savonlinna, Pori Jazz, Tangomarkt in Seinäjoki, aber auch Rock-Festivals und Dorffeste. Weitere Informationen dazu auf www.visitfinland.de und www.festivals.fi. Felleshus: Nordische Länder – Klima < weniger Sport Die Finnen bewegen sich gerne in der freien Natur, sie gehen spazieren
oder auch joggen. Ein neuerer Trend ist das Nordic Walking ...
> mehr Die Finnen bewegen sich gern in der freien Natur, sie gehen spazieren oder auch joggen. Ein neuerer Trend ist das Nordic Walking. Diese Sportart hat ihre Wurzeln im Sommertraining der Skiläufer und im amerikanischen Power Walking. Im Winter bewundern die Finnen nicht nur die Leistungen der Eishockey-Spieler und Skispringer, sondern werden auch selbst aktiv. Die extremste Disziplin ist das Eisschwimmen, worin es seit geraumer Zeit sogar Wettkämpfe gibt. Das Eintauchen in ein Eisloch gehört schon lange zur finnischen Saunakultur. Als Fitness-Sport begann sich das Eisschwimmen in den 1980er Jahren durchzusetzen. Rund 120.000 Eisschwimmer sind derzeit in Vereinen organisiert. Eine etwa gleich große Zahl betreibt Eisschwimmen am Ferienhaus oder in Ferienressorts. Die offizielle finnische Nationalsportart ist jedoch Pesäpallo – finnischer Baseball. Der Gründungsvater dieser Sportart ist Lauri »Tahko« Pihkala. Er entwickelte die Disziplin ausgehend vom amerikanischen Baseball. Ursprünglich konzipierte er Pesäpallo als Militärsport, zur Leibesertüchtigung der Truppen. Im Unterschied zum amerikanischen Vorbild verläuft Pesäpallo viel schneller und bietet mehr taktische Möglichkeiten. Pesäpallo in Finnland: www.pesis.fiPesäpallo in Deutschland: www.pesis.de
Quellen
Botschaft von Finnland ( www.finnland.de)
This is Finland ( www.finland.fi) < weniger
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