Die Initiative Afrodiaspora – Composing While Black, eine Zusammenarbeit zwischen dem Haus der Kulturen der Welt (HKW) und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO), präsentiert die Werke von Schwarzen Komponist·innen und Musiker·innen aus vier Jahrhunderten und drei Kontinenten und zeigt die Vielfalt der klassischen Musik in Hinblick auf ihre Themen, Zugehörigkeiten und Genealogien auf.
Das Projekt versteht sich als Plattform, durch die Kompositionen, die in der westlichen Orchesterlandschaft oft übersehen wurden, erlebt und studiert werden können. In über zwanzig Symphonie-Konzerten in der Philharmonie Berlin sowie in Kammerkonzerten an verschiedenen Orten der Stadt wird die musikalische Vielfalt und die Geschichte der afrikanischen und afrodiasporischen Orchestermusik gewürdigt. Sie erlauben einen tieferen Einblick in die künstlerischen Leistungen der hierzulande oft völlig unbekannten Komponist·innen und machen ihre Werke einem breiten Publikum zugänglich, um so einen Beitrag zur langfristigen Erweiterung des symphonischen und kammermusikalischen Orchesterrepertoires zu leisten.
An diesem Abend präsentiert das Streichquartett des DSO Werke von sechs zeitgenössischen Schwarzen Komponist·innen, darunter eines der Schwedin Tebogo Monnakgotla.
Programm
Alyssa L. Regent
La sérénité
Tebogo Monnakgotla
Wooden Bodies
Daniel Kidane
Foreign Tongues
Justinian Tamusuza
Ekitundu Ekisooka
Hannah Kendall
How ruin nested inside each thimbled throat / & made it sing
Talib Rasul Hakim
Currents
Mitwirkende
Byol Kang, Violine
Clemens Linder, Violine
Annemarie Moorcroft, Viola
Mischa Meyer, Violoncello
Veranstalter: Haus der Kulturen der Welt & Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Grafik © DSO / Sarah Böttcher