»painting the path«, ein Dialog zwischen Kim Chong Hak und Andreas Eriksson, vereint neue sowie in den letzten Jahren entstandene Werke der Künstler. Beide orientieren sich in ihren bildnerischen Ansätzen an den Rhythmen der Natur und übertragen diese vor unterschiedlichen generationellen, politischen, geografischen und kulturellen Hintergründen in Kompositionen, die zwischen Figuration und Abstraktion changieren. Mit emotional und formal ausbalancierten Gemälden sind sie zu Chronisten der Berge ihrer Heimat geworden – Kinnekulle in Schweden, wo Eriksson 2002 sein Atelier eingerichtet hat, und Seoraksan in Südkorea, wo Kim seit 1979 lebt und arbeitet. In der Ausstellung zeigen die Künstler, die sich an unterschiedlichen, jeweils entscheidenden Punkten ihrer Laufbahn befinden, die entlegenen Landschaften ihrer Regionen in stetem Wandel – von vibrierender Farbigkeit bis hin zu stillen, in sich gekehrten Momenten.
Werke von Andreas Eriksson (geb. 1975) wurden in Einzelausstellungen internationaler Museen und Institutionen gezeigt, darunter Murin-an, Kyoto (2024); OōEli, Hangzhou (2024); Lillehammer Kunstmuseum, Lillehammer (2024); Lidköpings Konsthall und Vänermuseet, Lidköping (2023); Thielska Galleriet, Stockholm (2023); De 11 Lijnen, Oudenburg (2021); Skissernas Museum, Lund (2021); Nordiska Akvarellmuseet, Skärhamn (2020); Braunsfelder, Köln (2019); Bonniers Konsthall, Stockholm (2014); Centre PasquArt, Biel (2014); Listasafn Reykjavíkur, Reykjavík (2014), und mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Wien (2008). Der Künstler nahm an der 30. Bienal de São Paulo (2012) teil und vertrat Schweden im Nordischen Pavillon auf der 54. Biennale di Venezia (2011). Eriksson lebt und arbeitet in Medelplana, Schweden.
Werke von Kim Chong Hak (geb. 1937) wurden in Einzelausstellungen internationaler Museen und Institutionen gezeigt, darunter Painter of Seoraksan, High Museum of Art, Atlanta (2025); Highlighting Contemporary Artist III, Busan Museum of Art, Busan (2020), Carte blanche à Kim Chong Hak, Musée national des Arts asiatiques – Guimet, Paris (2018); A Key to Creation, Seoul Museum of Art, Seoul (2015), und Retrospective, National Museum of Contemporary Art, Korea, Gwacheon (2011). Der Künstler nahm an der 13. und 12. Bienal de São Paulo (1975, 1973) sowie an der 4. Biennale de Paris (1965) teil. Kim lebt und arbeitet in Seoul.
Abbildung: Andreas Eriksson, Stalk II, 2025–2026, egg-oil-tempera and oil on canvas, 188.5 x 123.5 cm © Andreas Eriksson / VG Bild-Kunst, Bonn. Courtesy the artist and neugerriemschneider, Berlin