In John Zuriers Arbeiten ist die Farbe nicht bloß Mittel der Darstellung, sondern wird mit der Materialität der Leinwand zum eigentlichen Gegenstand. Sie wird zum Nachklang eines Moments, der kaum flüchtiger hätte sein können und dennoch einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Diese Atmosphäre prägt seine Arbeitsweise und bestimmt die Malereien in seiner zehnten Einzelausstellung in der Galerie.
Gezeigt werden neue, vornehmlich kleinformatige Arbeiten, in denen sich die ganze Bandbreite seines Idioms in der Monochromie abzeichnet.
John Zurier wurde 1956 in Santa Monica, USA, geboren und lebt und arbeitet in Berkeley, USA, sowie in Reykjavík, Island.
Eine Einzelausstellung mit jüngeren Gemälden, „Far Again”, wurde 2021 im Moderna Museet, Malmö präsentiert. Zu den ausgewählten Museumsausstellungen zählen das Currier Museum of Art, Manchester (2026); das High Museum, Atlanta (2025); die National Gallery of Iceland, Reykjavík, das Stavanger Art Museum (beide 2023); das UC Berkeley Art Museum and Pacific Film Archive (2022, 2018 und 2014); das San Francisco Museum of Modern Art (2017); das New Mexico Museum of Art, Santa Fe (2016) sowie das Colby Museum of Art, Waterville (2015). Er nahm an der 30. São-Paulo Biennale (2012), der California Biennale im Orange County Museum of Art (2010), der 7. Gwangju-Biennale (2008), an einer Ausstellung bei Kettle’s Yard, Cambridge (2003) sowie an der Whitney Biennial, New York (2002), teil.
2010 wurde ihm das renommierte John Simon Guggenheim-Stipendium verliehen. Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen, darunter das UC Berkeley Art Museum and Pacific Film Archive, das Moderna Museet, Stockholm, das San Francisco Museum of Modern Art, die Fine Arts Museums of San Francisco, das Museum of Fine Arts Houston, das Colby College Museum of Art. Ein Katalog, der sein Werk von 1981 bis 2014 mit einem Essay von Robert Storr untersucht, wurde 2015 veröffentlicht.
Fotos (Installation Views) © Galerie Nordenhake