»Unsere Ausstellung umfasst Zeichnungen, Gemälde, Druckgrafiken und Papierarbeiten. Das verbindende Thema ist Schwarz: als Farbe, als Material, als Konzept. Beide Künstler suchen nach visuellen Gesten, um etwas über das Sein in der Welt auszudrücken – etwas Unbeschreibliches.
Päivi Pussilas Arbeiten befassen sich schon lange mit dem Thema Wald. Die Perspektive hat sich von der Landschaft in das Innere des Waldes verlagert: auf den Stamm, die Äste und die Wurzeln. Im Laufe der Jahre hat Pussila Wälder in Finnland, Estland, Schweden und Italien gemalt. Die Arbeit wird auch während der Ausstellungsresidenz in den Berliner Stadtwäldern fortgesetzt.
Schwarz hat in Raimo Törhönens Assemblagen und Skulpturen schon immer eine zentrale Rolle gespielt. In seinen Gemälden fungierte Schwarz früher als Effekt: als Kontrast, als Fixpunkt oder als Negation in der Komposition. In den letzten Jahren ist Schwarz als dominierendes Element in den Vordergrund getreten.« Päivi Pussila & Raimo Törhönen
Abbildung: Päivi Pussila, Malevitch Thicket (Detail), 2025, 30×30 cm, Lithografie