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Film

»The Love that Remains« von Hlynur Pálmason

Im Kino Central und im fsk Kino

18. Juni bis 1. Jul 2026

Gemeinsam mit ihren drei Kindern und Familienhund Panda führen Anna und Magnús ein unaufgeregtes Leben an der weiten Küste Islands. Magnús, der von allen nur Maggi genannt wird, ist als Hochseefischer oft tagelang auf dem Meer, während Anna auf ihren Durchbruch als Künstlerin hofft. Dazwischen wandern sie mit den Kindern in den Bergen, stechen Fische auf den Seen, laufen Schlittschuh, schießen Bogen, sammeln Heidelbeeren oder beobachten Wildpferde und Wale. Dabei haben sich Anna und Maggi schon vor einer ganzen Weile getrennt. Doch irgendwie schaffen es die beiden nicht, auch ihre Leben voneinander zu trennen.

»›The Love that Remains‹ erzählt von der Natur, darüber, was wir erschaffen, erneuern und zerstören, was uns eint und trennt sowie von fehlender Kommunikation und widersprüchlichen Gefühlen. Aber in erster Linie geht es um Familie. Das ist der Kern des Films und damit steht er dann doch in einer Linie mit meinen früheren Kurz- und Spielfilmen.

Wir neigen dazu, die Welt als großes Ganzes zu sehen, wie etwa in der Politik. Für mich aber sind die kleinen und intimen Momente das Wichtigste im Leben. Die Dinge, die uns nahe gehen, wie Familie, Geschwister, Kinder, die Natur und der Ort, den wir bewohnen. Nach Godland (Ende Juni im fsk) wollte ich eine Geschichte erzählen, die im Heute spielt und unsere jetzige Welt erkundet. Ich wollte die Orte filmen, die mich umgeben, meine Heimat, meinen Garten ohne etwas künstlich erbauen zu müssen. Ich wollte die Welt zeigen, wie sie wirklich ist.

Ich musste und wollte einen Film über das Intime, das Alltägliche und sogar das Hässliche machen und nicht über das Epische, Perfekte oder Besondere. ›The Love that Remains‹ ist ein sehr persönlicher, familiärer und eigenartiger Film – er hat etwas Träumerisches und Fluides.« Hlynur Pálmason

Anlässlich des Kinostarts von »The Love that Remains« widmet das Kino Central dem isländischen Regisseur im Juni utner dem Titel »Unearthing Time« zudem eine Retrospektive, die seinen außergewöhnlichen Zugang zu Natur, Zeit und menschlichen Beziehungen in den Mittelpunkt stellt. Die Filme der Reihe: »The Love That Remains« (2025), »Godland« (2022), »Joan of Arc« (2025), »A Painter« (2013).

Und auch das fsk Kino zeigt einen weiteren Film von Hlynur Pálmason: »Godland«, am 27. und 28. Juni 2026.

Filmstill »The Love That Remains«: Verleih